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Echtes Mädesüß (Filipendula ulmeria)

Übersicht

Pflanzenart mehrjährig
Blühzeit Juni - August
Standort Sonne - Halbschatten
Boden durchlässig bis normaler Boden, feucht
Höhe 50- 150 cm
Pollenwert 3 von 4
Wildbienen 37
Raupen 14
Käfer 1
Schwebfliegen 7








Natürliches Aspirin

Welch honiggleicher, süßer Duft weht uns in diesen Sommertagen um die Nase? Unverwechselbar lockt die Wiesenkönign zahlreiche Insekten an und schenkt ihn dafür Pollen zuhauf.
Der alte botanische Name des Mädesüß (Spirea ulmeria) ist uns durch ein Medikament vertraut: a Spiraea = aus der Spirea kommend. Hier hat das Aspirin seinen Namen gefunden das den Wirkstoff Acetylsalicylsäure enthält.
Das A- steht für Acetyl-, -spirin für Spiersäure, ein Synonym für Salicylsäure, deren Namen sich von der Weide (Salix spec.) herleitet.

Acetylsalicylsäure ist in der chemischen Industrie leicht und in kontrollierten Mengen herzustellen. Allerdings kann die chemische Variante erhebliche Nebenwirkungen verursachen- bis hin zu Magenblutungen. Anders die natürliche Salicylsäure oder das Salicylaldehyd, das in den Blüten des Mädesüß oder in Weidenrinde vorkommt. Die getrockneten Blüten und Blätter werden bei Erkältungskrankheiten als schweißtreibendes Mittel heiß aufgegossen und als Tee getrunken.
Studien zeigen auch eine Wirkung gegen Tumore und einen
ausgleichenden Effekt auf das Immunsystem.

Das robuste und unkomplizierte Mädesüß schenkt uns Duft, ist eine super Insekten- und Augenweide und schenkt uns auch grauen Tagen Erinnerungen an den Sommer.

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