top of page

Create Your First Project

Start adding your projects to your portfolio. Click on "Manage Projects" to get started

Kapuzinerkresse (Tropaeolum majus)

Übersicht



Pflanzenart einjährig
Blühzeit Mai - Oktober
Standort Sonne bis Halbschatten
Boden durchlässig bis humos
Höhe 20 - 300 cm

Schutz für Pflanz und Mensch





Die oberirdischen Teile der Kapuzinerkresse sind alle essbar – von den Blättern über die Knospen und Blüten bis hin zu den noch grünen Früchten. Die Knospen und jungen Früchte kann man ähnlich wie Kapern in Essig einlegen und verwenden. Blatt und Blüte sind wunderbar in Buchweizen, Salaten oder auch Nudelgerichten.

Der leicht scharfe Geschmack rührt von Senfölglykosiden, die man sich mit ihrer schleimlösenden, harntreibenden und antibiotischen Wirksamkeit gegen Bakterien, Viren und Pilze auch in der Naturheilkunde zunutze macht – allem voran bei Harnwegsinfekten.
Obendrein schützt die Kapuzinerkresse, zumindest indirekt, auch noch einiges aus dem Gemüsegarten, vor allem die Bohnen! Magnetisch zieht sie ihr die Läuse ab, diese wiederum locken Nützlinge wie Marienkäfer, Schwebfliegen und Florfliegen an. Win-win für alle! Hummeln und Schmetterlinge übernehmen gerne die Bestäubung hier zu Lande. Auch wenn das öfters etwas „durchknabbernder“ erfolgt als bei den eleganten Kolibris ihrer Heimat.
Zu viel Nährstoffe im Boden führen übrigens dazu, dass die Kapuzinerkresse reichlich wächst, aber vergleichsweise wenige Blüten bildet. Also nicht übertreiben mit dem Düngen!

bottom of page