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Wasserdost (Eupatorium cannabinium)
Überblick
Pflanzenart mehrjährig
Blühzeit Juli - August
Standort Sonne bis Halbschatten
Boden durchlässig bis lehmig, feucht
Höhe 50 - 150 cm
Pollenwert + + + +
Nektarwert + + + +
Wildbienen 72 (davon 11 spezialisiert)
Raupen 18
Schmetterlinge 32
Schwebfliegen 16
Käfer 2
Summende Attraktion!
Bereits die Kelten und Germanen nutzten den Wasserdost für rituelle und medizinische Zwecke. Bei ihnen war die Pflanze dem Donnergott Thor bzw. Donar
geweiht und nutzte sie als Schutzkraut vor den heftigen Sommergewittern zur Erntezeit.
Sein Haupteinsatzgebiet der Pflanzenheilkunde ist die Stärkung des Immunsystems. Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Wasserdost grippale Infekte um die Hälfte verkürzen kann. Auch bei Pollenallergien und Heuschnupfen kann dieses Kraut Linderung verschaffen.
Darüber hinaus wirkt die Pflanze blutreinigend, leberstärkend und galletreibend was bei einer Vielzahl von Beschwerden, beispielsweise bei Hautproblemen (Couperose), hilfreich sein kann. Die Homöopathie nutzt ihn in Verdünnung unter seinem alten Namen als Eupatorium perfoliatum-Globuli zur Stärkung der körpereigenen Abwehrkräfte und als allgemeines Stärkungsmittel sowie bei Knochen- und Rückenschmerzen.
Abgesehen vom Gebrauch als Heilpflanze kam das Kraut auch anderweitig zum Einsatz: Man legte die frischen Blätter auf angeschnittenes Brot, um Schimmelbildung zu vermeiden, und Pelze und Felle wurden mit dem Saft eingerieben, um Motten fernzuhalten.





