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Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis)

€ 129,00 Standardpreis
€ 5,80Sale-Preis


  • Standort: Eine Liebhaberin von Feuchtigkeit. Sie schmückt bevorzugt nährstoffreiche Fettwiesen, feuchte Weiden und Bachränder, wo sie im Frühjahr oft ganze Teppiche bildet.


  • Blühzeit & Größe: Von April bis Juni zeigt sie ihre zartrosa bis violetten (selten weißen) Blüten; sie erreicht meist eine Höhe von 15 bis 50 cm.


  • Verwendung: In der Küche werden die jungen Blätter wegen ihres kresseartigen Geschmacks geschätzt. Traditionell findet sie Beachtung wegen ihrer Senfölglykoside und des hohen Vitamin-C-Gehalts, die sie zu einem klassischen Begleiter in der Frühjahrsküche zur Unterstützung des Stoffwechsels machen.


  • Unterschied zu nahen Verwandten: Von anderen Schaumkräutern unterscheidet es sich durch die Größe der Blüten (deutlich auffälliger) und die unpaarig gefiederten Blätter, deren Endblättchen bei der Grundrosette deutlich größer und rundlicher sind als die der Stängelblätter.


  • Tradition & Mythos: Der Name „Schaumkraut“ rührt von den weißen Schaumgebilden her, die man oft an den Stängeln findet – der sogenannte „Kuckucksspeichel“ (verursacht durch die Larven der Schaumzikade). Volksstümlich kündigt ihr Blühen die Rückkehr des Kuckucks an.


  • Ökologischer Wert: Ein unersetzlicher Symbiosepartner für den Aurorafalter. Er nutzt die Pflanze nicht nur als Nektarquelle, sondern fast ausschließlich als Kinderstube für seine Raupen. Auch für viele Wildbienen ist sie eine der wichtigsten frühen Nahrungsquellen.


  • Rote-Liste-Status: In Deutschland noch als „ungefährdet“ geführt, allerdings gehen die Bestände durch die Entwässerung von Feuchtwiesen und die zu frühe Mahd in vielen Regionen spürbar zurück.

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