top of page

Mentha longifolia - Ross-Minze /Minzarten

€ 5,80Preis
  • Standort: Sie liebt feuchte bis nasse Standorte wie Ufer, Gräben und Sumpfwiesen. Sie schätzt stickstoffreichen Boden und volle Sonne.


  • Blühzeit & Größe: Von Juli bis September zeigt sie ihre fliederfarbenen bis weißlichen Blütenkerzen; sie wächst sehr kräftig und wird 40 bis 120 cm hoch.


  • Verwendung: Reich an ätherischen Ölen (v.a. Piperiton und Menthol). In der Volksheilkunde wird sie traditionell bei Verdauungsbeschwerden und zur Inhalation bei Atemwegsinfekten genutzt. In der Küche ist sie eher herb-würzig, weniger süß als die Pfefferminze.


  • Unterschied zu nahen Verwandten: Man erkennt sie an den langgestreckten, lanzettlichen Blättern, die auf der Unterseite (und oft auch oben) weißfilzig behaart sind. Die Blüten stehen in dichten, endständigen Scheinähren.


  • Tradition & Mythos: Der Name „Ross-Minze“ deutet darauf hin, dass sie früher oft als Pferdemedizin genutzt wurde oder einfach die „grobe“, wilde Variante der Gartenminzen war.


  • Ökologischer Wert: Ein gigantisches Insekten-Buffet! Wie fast alle Minzen zieht sie eine enorme Anzahl von weit über 100 Insektenarten an. Sie ist ein Hotspot für Schwebfliegen, kleine Wildbienen und unzählige Schmetterlinge.


  • Rote-Liste-Status: In Deutschland „ungefährdet“. Als Trittstein im Garten (besonders an feuchten Stellen) ist sie unschlagbar, da sie extrem robust ist und verwilderte Ecken ökologisch enorm aufwertet.


Die anderen Minzen Überblick

  • Wasser-Minze (Mentha aquatica): Die wilde Mutter der Pfefferminze. Wächst direkt im seichten Wasser. Kugelige Blütenstände (keine Ähren). Ökologisch ebenso wertvoll (>100 Insektenarten).


  • Grüne Minze (Mentha spicata): Die klassische „Spearmint“ (ohne Menthol-Kühle, dafür mit Carvon). Sie ist die Basis für die meisten Kaugummis.


  • Mojito-Minze (Mentha nemorosa): Eine Kreuzung (Hain-Minze), die besonders große, weiche Blätter hat und wenig Menthol enthält – perfekt für Cocktails, da sie nicht „nach Zahnpasta“ schmeckt.


  • Schokoladen-Minze: Eine Zuchtform der Pfefferminze (Mentha x piperita). Sie hat einen dunklen Stängel und ein Aroma, das verblüffend an „After Eight“ erinnert.

Wichtiger Hinweis: Alle Minzen neigen zum Wuchern durch Ausläufer. Im Garten sind sie tolle Trittsteine, sollten aber in Wurzelsperren oder Töpfe gesetzt werden, wenn sie nicht den ganzen Garten übernehmen sollen!

Die anderen Minzen im Schnellcheck:

  • Wasser-Minze (Mentha aquatica): Die wilde Mutter der Pfefferminze. Wächst direkt im seichten Wasser. Kugelige Blütenstände (keine Ähren). Ökologisch ebenso wertvoll (>100 Insektenarten).

  • Grüne Minze (Mentha spicata): Die klassische „Spearmint“ (ohne Menthol-Kühle, dafür mit Carvon). Sie ist die Basis für die meisten Kaugummis.

  • Mojito-Minze (Mentha nemorosa): Eine Kreuzung (Hain-Minze), die besonders große, weiche Blätter hat und wenig Menthol enthält – perfekt für Cocktails, da sie nicht „nach Zahnpasta“ schmeckt.

  • Schokoladen-Minze: Eine Zuchtform der Pfefferminze (Mentha x piperita). Sie hat einen dunklen Stängel und ein Aroma, das verblüffend an „After Eight“ erinnert.

Wichtiger Hinweis: Alle Minzen neigen zum Wuchern durch Ausläufer. Im Garten sind sie tolle Trittsteine, sollten aber in Wurzelsperren oder Töpfe gesetzt werden, wenn sie nicht den ganzen Garten übernehmen sollen!

bottom of page