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Moschus-Malve (Malva moschata)

€ 5,80Preis
  • Standort: Sie bevorzugt sonnige Standorte auf eher trockenen, nährstoffreichen Wiesen, an Wegrändern und Böschungen. Sie ist ein typischer Bewohner von sonnenbeschienenen Saumgesellschaften.


  • Blühzeit & Größe: Von Juni bis September zeigt sie ihre großen, zartrosa bis weißen Blüten; die Pflanze wächst aufrecht-buschig und erreicht eine Höhe von 30 bis 60 cm.


  • Verwendung: Wie viele Malvengewächse ist sie reich an Schleimstoffen, enthält aber auch Flavonoide. In der Volksheilkunde wird sie traditionell zur Reizlinderung bei trockenem Husten und Entzündungen im Mund-Rachen-Raum eingesetzt. Auch zur sanften Pflege empfindlicher Hautstellen wird ein Aufguss aus Blättern und Blüten geschätzt.


  • Unterschied zu nahen Verwandten: Ihr Name verrät es: Bei warmem Wetter oder beim Zerreiben der Blätter verströmt sie einen feinen Moschusduft. Im Gegensatz zur Weg-Malve sind ihre oberen Stängelblätter tief fiederteilig (fast wie kleine Finger) eingeschnitten, was ihr ein sehr filigranes Aussehen verleiht.


  • Tradition & Mythos: Die Malve gilt seit der Antike als „Omnimorbia“ (Heilerin aller Krankheiten) und stand symbolisch für Milde und Sanftmut. Der Duft wurde früher oft in Wäscheschränken genutzt, um der Kleidung eine edle Note zu verleihen.


  • Ökologischer Wert: Ein absoluter Schwergewichtler im Ökosystem! Die Moschus-Malve zieht eine enorme Anzahl von weit über 100 Insektenarten an. Sie ist die Hauptnahrungsquelle für die spezialisierte Malven-Langhornbiene und bietet zahlreichen Schmetterlingen (wie dem Malven-Dickkopffalter) und Schwebfliegen eine erstklassige Nektarstation.


  • Rote-Liste-Status: Sie gilt als „ungefährdet“. Als wertvoller Trittstein im Garten oder im sonnigen Blumenkasten ist sie unverzichtbar, da sie mit ihrem hohen Zierwert und ihrer enormen Anziehungskraft für Bestäuber die Biodiversität direkt vor die Haustür bringt.

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