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Wald-Storchschnabel (Geranium sylvaticum)

€ 5,80Preis


  • Standort: Er bevorzugt lichte Wälder, Hochstaudenfluren und Bergwiesen. Er schätzt nährstoffreiche, humose und frische Böden im Halbschatten.


  • Blühzeit & Größe: Von Juni bis August zeigt er seine großen, violetten bis purpurblauen Blüten; die Pflanze wächst buschig und erreicht eine Höhe von 30 bis 70 cm.


  • Verwendung: In der traditionellen Phytotherapie wird er aufgrund seines hohen Gehalts an Gerbstoffen (Tanninen) und Flavonoiden geschätzt. Er wurde klassisch als zusammenziehendes Mittel (Adstringens) bei leichten Schleimhautentzündungen oder zur Unterstützung der Wundpflege eingesetzt.


  • Unterschied zu nahen Verwandten: Im Vergleich zum Wiesen-Storchschnabel sind seine Blütenstiele nach der Blüte aufrecht stehend (nicht hängend). Seine Blüten sind oft etwas dunkler und haben ein helleres Zentrum.


  • Tradition & Mythos: Der Name „Storchschnabel“ bezieht sich auf die langen, schnabelartigen Fruchtstände und steht für Fruchtbarkeit und den Neubeginn des Lebens.

    Traditionell schreibt man ihm eine „reinigende“ und sanft regulierende Wirkung auf den Hormonhaushalt zu. Er wurde oft als Tee getrunken, um den Körper auf eine Empfängnis vorzubereiten,


  • Ökologischer Wert: Er ist eine exzellente Nektarquelle für Hummeln, Bienen und Waldschwebfliegen. Zudem dient er als wichtige Futterpflanze für die Raupen verschiedener Bläulings-Arten.


  • Rote-Liste-Status: Er gilt in Deutschland als „ungefährdet“. Dennoch ist er ein wichtiger Trittstein für naturnahe Gärten mit Gehölzrand-Charakter, da er den Übergang zwischen Wald und Offenland für Insekten überbrückbar macht.

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