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Terra Preta


Das Geheimnis unter unseren Füßen: Warum gesunde Erde die Basis für starke Wildstauden ist


Wenn wir über heimische Wild- und Heilstauden sprechen, denken die meisten an bunte Blüten, summende Bienen und duftende Blätter. Doch das eigentliche Wunder vollbringt sich eine Etage tiefer: im Boden.

In unserer Gärtnerei setzen wir konsequent auf regenerative Landwirtschaft. Das bedeutet, wir wollen dem Boden nicht nur etwas entnehmen, sondern ihn aktiv aufbauen und heilen. Unser wichtigster Partner dabei? Terra Preta.



Was ist eigentlich Terra Preta?

Der Begriff stammt aus dem Portugiesischen und bedeutet schlicht „schwarze Erde“. Ursprünglich entdeckt wurde sie im Amazonasbecken. Während die umliegenden Tropenböden meist nährstoffarm sind, fanden Forscher dort tiefschwarze, extrem fruchtbare Erde, die vor Jahrhunderten von indigenen Kulturen künstlich erschaffen wurde.

Die „magische“ Zutat: Pflanzenkohle.


Terra Preta ist kein herkömmlicher Kompost. Es ist eine Mischung aus:

  • Organischen Abfällen und Kompost

  • Pflanzenkohle (das Herzstück)

  • Effektiven Mikroorganismen

  • Mineralstoffen



Warum arbeiten wir in der Staudengärtnerei damit?


Man könnte sagen: Terra Preta ist wie ein Langzeit-Akku für unsere Pflanzen. Da wir heimische Wild- und Heilkräuter verkaufen, die oft jahrelang im Garten unserer Kunden überdauern sollen, ist die Qualität des Substrats entscheidend.


1. Wasser- und Nährstoffspeicher

Pflanzenkohle hat eine riesige Oberfläche mit unzähligen mikroskopisch kleinen Poren (ähnlich wie ein Schwamm). Diese Poren halten Wasser und Nährstoffe fest, damit sie nicht einfach im Boden versickern. Unsere Stauden sind dadurch viel resistenter gegen Trockenperioden.


2. Ein Zuhause für Mikroorganismen

In den Poren der Kohle siedeln sich nützliche Pilze (wie Mykorrhiza) und Bakterien an. Sie sind das „Immensystem“ der Erde. Eine Pflanze, die in lebendiger Erde aufwächst, ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten und Schädlinge – ganz ohne Chemie.


3. Aktiver Klimaschutz

Mit der Verwendung von Terra Preta betreiben wir Carbon Farming. Der Kohlenstoff in der Pflanzenkohle bleibt über Jahrhunderte stabil im Boden gespeichert, anstatt als $CO_2$ in die Atmosphäre zu entweichen. Mit jeder Staude, die ihr bei uns kauft, pflanzt ihr also ein kleines Stück Klimaschutz in euren Garten.



Unsere Philosophie:

Gesunde Erde, gesunde Pflanze, gesunder Mensch


Heilstauden wie Schafgarbe, Johanniskraut oder Beifuß entfalten ihre volle Wirkkraft nur, wenn sie in einem intakten Ökosystem wachsen. Wir glauben, dass die Regenerative Landwirtschaft bei der Erde beginnt.


"Wir düngen nicht die Pflanze, wir füttern den Boden. Den Rest erledigt die Natur von selbst."

Wenn ihr das nächste Mal bei uns vorbeischaut, achtet mal auf die Farbe und Struktur unserer Erde. Sie ist tiefschwarz, krümelig und voller Leben – das Fundament für eure Wildstauden-Oase zu Hause.


Möchtest du mehr darüber erfahren, wie du Terra Preta auch in deinem eigenen Garten anwenden kannst? Schreib uns in die Kommentare!

 
 
 

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Kräuterhof Ammersee

Pflanzliste 2026

 

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A

  • Ähriger Blauweiderich – Pseudolysimachion spicatum

  • Alant – Inula helenium

  • Amerikanische Arnika – Arnica chamissonis

  • Angelica Archangelica (Arznei-Engelwurz) – Angelica archangelica

  • Angelica Sylvestris (Wald-Engelwurz) – Angelica sylvestris

  • Anis-Ysop / Agastache Anisata – Agastache foeniculum

  • Arnika montana – Arnica montana

  • Arznei-Thymian (Thymus V3) – Thymus vulgaris

B

  • Baldrian – Valeriana officinalis

  • Beifuss – Artemisia vulgaris

  • Bilsenkraut – Hyoscyamus niger

  • Blutweiderich – Lythrum salicaria

  • Bohnenkraut – Satureja hortensis

D

  • Dost – Origanum vulgare

E

  • Echte Kamille – Matricaria chamomilla

  • Echter Ehrenpreis – Veronica officinalis

  • Echtes Labkraut – Galium verum

  • Eibisch – Althaea officinalis

  • Einjähriger Beifuß – Artemisia annua

  • Engelwurz – Angelica archangelica

F

  • Färberhundskamille – Anthemis tinctoria

  • Fetthenne – Sedum telephium (Prächtige Fetthenne: Hylotelephium spectabile)

  • Frauenmantel – Alchemilla vulgaris

G

  • Gamander-Ehrenpreis – Veronica chamaedrys

  • Garten-Erdbeere – Fragaria × ananassa

  • Gewöhnlicher Blutweiderich – Lythrum salicaria

  • Großer Ehrenpreis – Veronica teucrium

  • Großer Wiesenknopf – Sanguisorba officinalis

  • Gundelrebe – Glechoma hederacea

H

  • Heilziest – Stachys officinalis

  • Herzgespann – Leonurus cardiaca

J

  • Johanniskraut – Hypericum perforatum

K

  • Karthäuser-Nelke – Dianthus carthusianorum

  • Kaukasus-Gamander – Teucrium chamaedrys

  • Kleinblütige Königskerze – Verbascum thapsus

  • Kleines Habichtskraut – Hieracium pilosella

  • Königskerze – Verbascum densiflorum

  • Kornblume – Centaurea cyanus

  • Kornrade – Agrostemma githago

L

  • Lavendel – Lavandula angustifolia

M

  • Mädesüß – Filipendula ulmaria

  • Majoran – Origanum majorana

  • Mariengras – Hierochloe odorata

  • Mariendistel – Silybum marianum

  • Meisterwurz – Peucedanum ostruthium

  • Minze (versch. Sorten) – Mentha spp.

  • Monarde – Monarda fistulosa

  • Moschus-Malve – Malva moschata

O

  • Odermennig – Agrimonia eupatoria

  • Oregano – Origanum vulgare

P

  • Prächtige Fetthenne – Hylotelephium spectabile

  • Pulsatilla (Küchenschelle) – Pulsatilla vulgaris

R

  • Ringelblume – Calendula officinalis

  • Römische Kamille – Chamaemelum nobile

  • Rosenwurz – Rhodiola rosea

  • Rosmarin – Rosmarinus officinalis

  • Rudbeckia (rauer Sonnenhut) – Rudbeckia hirta

  • Rundblättrige Glockenblume – Campanula rotundifolia

S

  • Salbei – Salvia officinalis

  • Schafgarbe – Achillea millefolium

  • Schnittlauch – Allium schoenoprasum

  • Schöllkraut – Chelidonium majus

  • Steinklee – Melilotus officinalis

  • Strohblume – Helichrysum bracteatum

  • Sumpf-Schafgarbe – Achillea ptarmica

T

  • Thymian (Schweizer) – Thymus vulgaris

  • Tormentill / Blutwurz – Potentilla erecta

U

  • Ufer-Wolfstrapp – Lycopus europaeus

V

  • Virginia-Malve – Sida hermaphrodita

W

  • Wald-Erdbeere – Fragaria vesca

  • Wald-Ziest – Stachys sylvatica

  • Wegwarte – Cichorium intybus

  • Wermut – Artemisia absinthium

  • Wiesen-Flockenblume – Centaurea jacea

  • Wiesenschaumkraut – Cardamine pratensis

  • Wilde Karde – Dipsacus fullonum

  • Wilde Möhre – Daucus carota

Y

  • Ysop – Hyssopus officinalis

An der Schweinach 2, 86949 Windach

+49 (0)1712662057

Öffnungszeiten

Do & Fr 10 -18 Uhr 

März bis Oktober

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